1 - 109: Die Wahrheit über Korallensterben & Meeresschutz mit Sarah Abdelhamid
Shownotes
Warum Korallenriffe viel wichtiger sind, als die meisten denken
In dieser Folge von Tauch Talk spricht Carolin Staab mit Meereszoologin Sarah Abdelhamid über eines der wichtigsten Themen unserer Ozeane:
👉 Korallenriffe.
Sarah lebt seit vielen Jahren in Ägypten und arbeitet als:
- Meereszoologin,
- Freediving Instructor,
- Korallenforscherin
- und für verschiedene Meeresschutzprojekte.
Gemeinsam sprechen sie darüber:
- warum Korallen keine Pflanzen, sondern Tiere sind,
- weshalb Korallenriffe lebenswichtig für unsere Ozeane sind,
- wie Korallenbleiche entsteht,
- warum der Klimawandel Korallen massiv bedroht,
- und weshalb das Rote Meer aktuell noch eine besondere Rolle spielt.
Außerdem erzählt Sarah:
- wie sie von Deutschland nach Ägypten gekommen ist,
- warum sie sich auf Korallen spezialisiert hat,
- wie Unterwasser-Monitoring wirklich funktioniert,
- und welche Entwicklungen ihr bei ihrer Forschung besonders Sorgen machen.
Eine extrem spannende und emotionale Folge über Meeresschutz, Wissenschaft und die Frage, wie unsere Ozeane in Zukunft aussehen werden. 🪸✨
⏱️ Timestamps
00:00 – Intro & Vorstellung von Sarah Abdelhamid 00:33 – Wie Sarah nach Ägypten gekommen ist 02:36 – Der Weg zur Meereszoologie & Korallenforschung 04:36 – Warum Korallen Sarahs Leidenschaft wurden 05:32 – Meeresschutz & Arbeit mit HEPCA 07:53 – Warum Korallenriffe so wichtig sind 08:48 – Was Korallen eigentlich wirklich sind 11:11 – Warum Korallenriffe lebenswichtig für das Meer sind 13:17 – Sarahs Forschung & Langzeit-Monitoring im Sudan 16:16 – Welche Korallen besonders empfindlich sind 18:32 – Positive Entwicklungen & überraschende Erkenntnisse 20:17 – Warum Korallenriffe heute langsamer wachsen 21:36 – Wie Unterwasser-Monitoring funktioniert 24:58 – Was Korallenbleiche wirklich bedeutet 26:57 – Warum Klimawandel das größte Problem ist 28:31 – Was jeder Taucher & Tourist beachten sollte 31:14 – Sarahs Online-Kurse & Meeresschutzprojekte 32:39 – Abschluss & Ausblick auf die nächste Folge
🌊 Mehr zu Sarah Abdelhamid & Turtle Watch Egypt
🌐 Website: https://turtlewatchegypt.net
📸 Instagram – Turtle Watch Egypt: [https://www.instagram.com/turtlewatchegypt?igsh=cmMzczNweTdnMjh0]
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Transkript anzeigen
00:00:00: Die heutige Folge wird präsentiert von Suunto, bekannt für hochwertige Tauchcomputer und zuverlässige Präzisionsgeräte für dein Unterwasserabenteuer.
00:00:10: Hallo und herzlich willkommen im Tauchtalk!
00:00:12: Der Podcast bei dem es rund ums Tauchen geht.
00:00:14: Mein Name ist Karo.
00:00:15: ich bin wie immer dein Host und ich freue mich heute euch mal wieder eine Powerfrau im Podcast vorzustellen.
00:00:20: und zwar haben wir die Liebe Sarah beziehungsweise Sarah Abdelhamid bei uns im Podcast sie in Ägypten und vor allem hat sie einen ganz, ganz spannenden Job.
00:00:32: Und zwar ist die Meereszologe.
00:00:35: Das habe ich vorher auch noch nicht gehört.
00:00:37: Super, super spannend!
00:00:38: Erst mal herzlich willkommen, liebe Sarah.
00:00:40: Ich freue mich riesig, dass du heute mit dabei bist.
00:00:42: Hallo?
00:00:43: Ich bin Sarah, ich komme aus Deutschland und bin jetzt seit drei Jahren ausgewandert nach Ägypte, obwohl ich tatsächlich die letzten zehn Jahre, elf Jahre mittlerweile zwischen Deutschland und Ägyptem immerhin und her pendeln.
00:00:57: Die Zoologie, das kommt tatsächlich davon.
00:00:59: Viele sagen ich bin Meeresbiologin und ich sage selbst auch oft Ich bin Meere-Biologin.
00:01:03: Das ist ja so ein weites Fach tatsächlich die Meeresbihologie Da gibt es ja so viele unterschiedliche Dinge auf die man sich spezialisieren kann.
00:01:10: Ich habe mich dann irgendwann dazu entschlossen zu sagen, dass ich Meereszoologen war weil ich tatsächlich mein Master in der integrativen Zoology in Rostock gemacht hab.
00:01:17: Ich bin damals nämlich von der Meeres biologie in die Zoologi gewechselt um eben auch mehr über Fische und Meeressäuger zu lernen, die es eben nur in der Zoologie gab.
00:01:28: Und jetzt bin ich... Genau!
00:01:30: Jetzt bin ich hier in Ägypten, arbeite mittlerweile beim Orca-Dive Club als Freediving Instructor wo das Leben so hinführt und genau engagiere mich als Meereszoologen noch bei Turtlewatch Egypt bei dem Verein um.
00:01:46: können wir später vielleicht auch ein bisschen darüber reden oder eine andere Folge.
00:01:49: Und hab aber viel tatsächlich zu Korallen gemacht.
00:01:53: Hab da auch meine Marsarbeit drüber geschrieben, habe eine Bachelorarbeit drübergeschrieben und das ist irgendwie so ein Herzensthema bei mir auch.
00:02:01: Genau, und darum soll es heute auch so ein bisschen gehen.
00:02:03: Wir sprechen nämlich oder wir tauchen heute in die Welt der Korallen ein mit der lieben Sarah.
00:02:09: da freue ich mich auch schon.
00:02:11: Bevor wieder aber direkt einsteigen möchte ich natürlich noch ein bisschen wissen.
00:02:15: erstmal von dir du lebst ja am Roten Meer?
00:02:18: Wir haben jetzt gerade schon gehört seit drei Jahren pendelt aber schon seit zehn oder elf Jahren ist das eine wahnsinnige Zeit hin und her.
00:02:26: Und was mich interessiert ist wie kommt man denn von Rostock nach Ägypten.
00:02:32: Also, wie hat das stattgefunden?
00:02:34: Dass du gesagt hast okay alles klar ich mache Meeresbiologie dann mache ich meereszoologie und jetzt ist aber der perfekte Zeitpunkt dass sich denn irgendwie doch auswandern möchte nach Ägypten.
00:02:44: Wie kam das?
00:02:45: Das ist ja eine gute Frage, wie das Leben hier manchmal so spielt.
00:02:50: Also ich habe tatsächlich relativ früh ein mehres biologisches Praktikum gefunden.
00:02:55: Das war in Dahab damals beim ARSEC Red Sea Environmental Center im Süd-Sinai Und dafür musste man Studentin sein.
00:03:03: Ich muss jetzt ein Bachelor in irgendwas studieren, irgendwas mit Natur, damit ich dieses Praktikum machen darf, wo es um korealeres Monitoring ging.
00:03:11: Ich fand das so spannend!
00:03:12: Ich habe das irgendwie über Google gefunden und gedacht, das möchte ich machen.
00:03:16: Okay, jetzt studiere ich... Ich hab tatsächlich meinen Bachelor in Trier studiert, Umweltbiologie Und bei Biologi ist es damals genau, also da waren tatsächlich meine Säulen barbotanik, Toxicologie und Biogeografie.
00:03:32: Hat gar nicht so viel mit Tieren tatsächlich zu tun gehabt sondern eigentlich eher das botanische und toksikologische hat aber trotzdem funktioniert.
00:03:39: Ich habe dann mein Praktikum in Dahab machen können und hab mich so in diese Riffe verliebt, ich habe extra für dieses Traktikum auch meine Ausbildung im Geräte-Torchen gemacht.
00:03:51: Habe ich noch meinen Open Water in einem eiskalten See in Deutschland gemacht damit ich ja dann ans Korallenriff, ans Rote Meer gehen darf weil die das vorausgesetzt haben oder es sich gefreut haben, sonst hätte man früher anreisen müssen.
00:04:03: Deswegen habe ich diesen auch Mörter gemacht, an einem Zuge dessen auch noch den Advanced und hab mich so in diese kralen Riffel verliebt.
00:04:10: In die Klarheit des Roten Meeres.
00:04:14: Ich glaube es ist eines der klarsten Meere überhaupt!
00:04:17: Wir haben ja eine Reichweite... je nach Tag von zwischen dreißig und fünfzig Meter, wo man halt wirklich einfach in die Tiefe gucken kann.
00:04:25: In die Weite gucken kann... Das ist echt unglaublich!
00:04:27: Es ist so klar, so farbenprost.
00:04:30: Das ist eines der Farbenprostenmeere überhaupt in den tropischen Teilen der Erde, wo wir eben auch korallen Riffer haben.
00:04:38: Und dann wusste ich tatsächlich schon in meinem Bett, dass ich mich mit Korallen beschäftigen möchte.
00:04:46: Ich war da so fasziniert, hab dann auch meine Bachelorarbeit über die Koran-Truppe geschrieben.
00:04:50: Hab dann noch mein Divemaster gemacht und bin immer nach Dahab gependelt tatsächlich.
00:04:56: Und dann habe ich mich entschieden, noch ein Master dran zu hängen.
00:05:01: Da habe ich für Rostock entschieden für die Universität weil sie eben auch die Seehundstation haben auf Hohe Düne.
00:05:08: das fand ich nämlich auch sehr spannend Und halt trotzdem irgendwie am Meer liegen, auch wenn es ein kalteres Meer ist und kein Korallenmeer.
00:05:15: Ist ja die Ostsee trotzdem mehr.
00:05:16: man hat Strand, man hat irgendwie so ein bisschen dieses Feeling zumindest im Sommer.
00:05:21: Das fand ich ganz spannend genauso wie auch den Forschungstaucher.
00:05:24: das fand nicht ganz spannend was sie angeboten haben woran ich wo ich auch mitgemacht habe und wusste aber trotzdem ich möchte auf meine Wasserarbeit wieder komplett nur auf Korallen auslegen und hab die dann in Zusammenarbeit mit dem Meeresmuseum in Stralsund geschrieben.
00:05:40: Okay.
00:05:44: Als ich damit dann fertig war, wollte ich tatsächlich direkt wieder zurück nach Ägypten und dort wieder arbeiten hatte.
00:05:50: dann schon während meiner Masterarbeitsabgabe mit Hebkar, ich weiß nicht ob dir das was sagt die Orgada Environmental Protection and Conservation Agency, das ist eigentlich eine der größten NGOs in Ägypten oder mehr oder weniger auch die einzige, die sich für den Schutz von dem Meer einsetzt.
00:06:12: Eines der größeren Programme von HEPCA womit die tatsächlich eine gute Reichweite bekommen haben, ist das Mooring-System von Schiffen.
00:06:21: Dass man tatsächlich ... Das war so ein Verband von gereiteten auch an die gesagt haben wir können ja nicht jedes Mal wenn wir uns einen Riff angucken wollen als Taucher da immer einen Anker reinschmeißen und die Korallen zerstören.
00:06:29: also müssen wir mit einer Lösung daher und es war tatsächlich der Start dieser NGO dass sie Mooring System entwickelt haben an deren Seilen sich quasi die Schiffe anhängen können wieder mehr Zerstörung verursachen durch den Ankerbruf.
00:06:48: Und da habe ich mich vorhaben, das klang dann noch alles gut und ich sollte da als Chorus Scientist mitmachen bin dann rübergeflogen haben meine ganzen Sachen gepackt und musste aber leider relativ schnell feststellen dass das dann doch irgendwie nicht so einfach war mit der Arbeitsgenehmigung für mich und dann bin ich von dort aus habe ich dann ein Angebot bekommen in Summer Bay als Nachhaltigkeitsberaterin.
00:07:11: Hier bin ich immer noch in Soma Bay, also vierzig Kilometer südlich von Orgada.
00:07:17: Und habe dann aber immer mehr festgestellt, ich möchte doch eigentlich nur ins Meer und einfach wieder mehr Zeit im Meer verbringen.
00:07:24: auch wenn Nachhaltigkeit ein super wichtiges Thema ist was mir sehr am Herzen liegt oder dass für den Meeresschutz essentiell ist war es zu wenig Zeit im Wasser.
00:07:35: Ich hab währenddessen meine Freitagausbildung gemacht und mich weitergebildet als Freitauch-Lehrerin, also Freedoming Instructor und bin jetzt auf diese Art und Weise dann ein bisschen wieder zurück zum Meer gekommen.
00:07:46: Und ja, hoffe dass irgendwann auch wieder so'n bisschen mehr der Weg zu den Korallen kommt!
00:07:53: Aber ist gerade vor euch mich einfach das Meer und die Korallendriffe, die wir haben – die sind nämlich spektakulär in Somerbay -, dass ich die für mich erstmal mit genießen und beobachten darf.
00:08:02: Das ist ein super schöner Werdegang und ich finde es auch schön, dass du uns da gerade so mitgenommen hast wie das Leben so spielen kann.
00:08:10: Dass man über welche Umwege man dann doch irgendwie wieder zurückkommt also wirklich spannend.
00:08:16: Ich merke schon deine Passionen sind ja auch wirklich kurel wie du gerade gelernt haben Bachelor Master
00:08:21: usw.,
00:08:22: dass das einfach so'n bisschen dein Ding ist.
00:08:24: deswegen bist du auch die perfekte Gesprächspartnerin heute genau für dieses Thema Und ich würde gerne von dir so'nen bisschen wissen.
00:08:31: Ja, also Korallen sind ja wirklich eine tolle Kulisse für viele Taucher da draußen.
00:08:36: Die möchten das sehen!
00:08:36: Die möchten tauchen und das erleben.
00:08:41: Das ist natürlich auch ein bisschen was anderes als wenn man in Deutschland tauchend geht.
00:08:45: Wenn man dann nach Energie kommt oder die Sommer bei.
00:08:50: Warum sind denn überhaupt Korallen so wichtig für uns?
00:08:54: Fangen wir mal ganz einfach an.
00:08:57: Da gib mir auch schon eine Tiefe.
00:09:01: Also als erstes finde ich es halt mir auch ein bisschen auffallen, Korallensaalskulisse zu betrachten.
00:09:07: Oder da stellt sich ja erstmal so die erste Frage was sind Korallen eigentlich?
00:09:10: Viele denken das sind einfach Steine mit tollen Mustern.
00:09:14: andere denken es sind irgendwie Pflanzen.
00:09:17: man hört ja manchmal von den Eigen die er dann rausgestoßen oder ausgestoßten werden bei der korallen Bleiche.
00:09:30: Aber tatsächlich sind es halt tatsächlich Tiere.
00:09:32: Es sind zersiele Tiere, Knidaria die sind ganz verwandt mit... Also es sind Nesseltiere, sie sind ganz verwandt mit Qualen zum Beispiel und ich glaube das ist erstmal so das allererste was wir uns bewusst machen müssen weil wir haben hier mittlerweile auch ganz viele ja nicht mehr Europäer sondern mittlerweile auch mehr Asiaten die ganz oft einfach ohne es besser zu wissen wahrscheinlich auf die Korallen kauftreten Und sie halt so auch kaputt machen.
00:10:01: Man würde ja nicht einfach auf ein Tier drauf treten, es ist schwierig!
00:10:08: Also ich glaube das ist tatsächlich erstmal wichtig zu sagen Es sind Tiere, keine Steine und sie leben in einer genialen Symbiose mit Mikroalten, mit den sogenannten Sontali die eben Energie geben.
00:10:24: zu den Korallen Ja, gemeinsam tatsächlich so die ganze Architektur auf unserem blauen Planeten irgendwie schaffen.
00:10:32: Ich glaube es sind wenn ich sogar die einzigen Lebewesen abgesehen von uns, die so tolle Architekature bauen dass man sie sogar vom Weltraum aus sehen kann.
00:10:41: Das ist ja schon ziemlich abgefahren finde ich vor allem auch angesichts dessen das hier letztendlich der Lebensraum vokuralen wachsen.
00:10:52: Es ist ja sehr tropisch Und es macht tatsächlich nur neun Komma eins Prozent vom Meeresboden aus oder von Ja, vorm Vom blau.
00:11:01: Aber jedes vierte meeres Lebewesen ist von diesen Von diesem habitat abhängig.
00:11:07: Deshalb spricht man auch oft von die Regenwälder des Planeten oder die Blauen Regen Wäldern oder sowas war es halt so ein biodiversitäts Hotspot ist und Jedes vierte lebewesen das muss man sich auch mal Ein bisschen verinnerlichen.
00:11:21: Jedes vierte Meeres-Lebewesen braucht zu irgendeinem Zeitraum, ist es auf korallen Riffen angewiesen.
00:11:28: Das heißt wenn's keine Korallenriffe mehr gibt dann gehen ja immer mehr andere Lebensräume auch kaputt und die ganzen Tiere werden da in Mitleidenschaft gezogen und haben letztendlich gar keine Lebensgrundlage mehr.
00:11:40: weil sie halt entweder zum Vermeeren, zum Schutz zur Aufzucht, zur Nahrung zu jagt brauchen sie eben diese Korallenriffstrukturen.
00:11:51: Und das ist halt wahnsinnig faszinierend, ne?
00:11:55: Es ist letztendlich so ein kleiner Bereich von unserem Planeten der halt so einen großen Impact hat und zu stark gefährdet ist heutzutage.
00:12:02: Für uns zusätzlich abgesehen davon dass wir natürlich vom lebenden Ozean profitieren und nicht ohne überleben können es ist auch zusätzlich Küstenschutz.
00:12:12: also tatsächlich sind Korallenriffe absolut genial da drin diese Wucht die von Wellen auch ausgeht, so gut abzumildern.
00:12:21: Also fast siebenundzig Prozent dieser Wucht von Welle wird tatsächlich abgefedert durch die korallen Rüffel, die vor der Küste liegen, dass eben die Städte, die da dranliegen gar nicht erst überschwemmt werden.
00:12:35: also es ist halt einfach ein smarter Küstenschutz.
00:12:39: Außerdem haben wir mittlerweile auch... Es gibt immer mehr Forschung in der Medizin das wir da auch immer mehr Ja, Moleküle bzw.
00:12:51: Dinge finden in den Korallenriffen die uns helfen Medikamente gegen Krebs und auf andere Krankheiten herzustellen.
00:13:00: Die kommt tatsächlich auch aus Korallenrüffen.
00:13:03: Und wenn man sich das auch ganz simpel vorstellt mindestens fünfhundert Millionen Menschen sind einfach von Korallenriften durch Fischerei und durch Tourismus abhängig, das ist die primäre Lebensgrundlage.
00:13:17: Wenn es diese nicht mehr gibt vor der Haustür dann ja weiß ich nicht wie all diese Menschen weiter überleben können und ja überleben kann.
00:13:27: Ja auf jeden Fall super spannend was du gerade gesagt hast wenn ich glaube auch dass vielen gar nicht so bewusst ist wie wichtig Korallen wirklich auch für uns Menschen sind.
00:13:38: Und das ist natürlich wirklich schockierend!
00:13:41: Du hast ja auch deine Masterarbeit über einen Langzeit-Monitoring von korallen Riffen im Sudan, glaube ich geschrieben... und als wissenschaftlichen Artikel veröffentlicht.
00:13:53: Und jetzt möchte ich natürlich von dir wissen, gerade wenn ich an der Quelle sitze... Was hat dich denn am meisten schockiert?
00:13:59: Also was hatte ich zum Nachdenken gebracht?
00:14:02: Was hatte ich vielleicht auch positiv überrascht?
00:14:04: Nimm uns da mal so ein bisschen mit!
00:14:09: Ich fand es tatsächlich, man kann sich das ein bisschen ausholen.
00:14:15: Man muss erst mal verstehen wie überhaupt dieses Monitoring angelegt wurde weil die Art von Monitorings unter Wasser sind immer ein bisschen unterschiedlich und unsere Arbeit war halt tatsächlich dass wir so einen fünf Mal Fünf Meter Quadrat übern Korallenriff Abschnitt legen und das war das erste Mal, neunzehn Achtzig dann nochmal Neunzehnteinneunzeig und dann eben zwanzig Neuzehn Und letztendlich haben wir halt diese ganz dünnen Seile zweimal neu drüber gelegt.
00:14:41: Das heißt, wir hatten jedes Mal auch diese Seil und konnten halt dann zum einen einfach sehen wie wächst das Riff in die Höhe?
00:14:47: Einfach vertikal nach oben Richtung Oberfläche!
00:14:51: Und zum anderen wissen wir ganz genau... Wir haben ja auch die Eckpunkte von den Korallen plus wir haben noch dieses Seil dort liegen dass wir halt ganz genau den genaugleichen Abschnitt vor dem koralen Riffs sehen und wirklich sehen was passiert genau an diesem Fleck.
00:15:09: Und das fand ich tatsächlich auch sehr besonders an dieser Arbeit oder an dieser Studie, weil man halt zum einen sieht.
00:15:16: Man kann halt sehr gut die Historie irgendwie nachvollziehen, dass wenn Korallen gleiche Größen haben und es gibt verschiedene Kulü- oder gleiche Arten... die alle relativ gleich groß sind, irgendwie so fünf Zentimeter Quadrat.
00:15:32: Irgendwie einfach irgendwie so bisschen überall diese Pozyloporas wie so Himbeer Raspberry Corals irgendwie aussehen.
00:15:39: Diese Meisten ist immer ein bisschen lila super schön haben so blau stehe ich ein bisschen für mich ändern die immer an Himbeeren und wenn davon zum Beispiel ganz viel großen Größen überall sind, dann denkt man sich vielleicht okay.
00:15:52: Vielleicht war da was?
00:15:53: Wenn man so ein bisschen zurück geht und einfach weiß die wachsen so viel pro Jahr, dann geht man so etwas zurück.
00:15:59: Wann sind alle gekommen?
00:16:00: Was war denn zu dem Zeitpunkt?
00:16:02: Ah!
00:16:02: War bleaching.
00:16:03: Haben sie sich wieder neu angesiedelt?
00:16:05: So kann man tatsächlich sehr viel aus einem Riff ablesen, was ich super spannend finde.
00:16:10: Was auch sehr spannend fand ist einfach den Switch von der Dominanzstruktur.
00:16:16: Also welche Arten, ich habe das halt auf Art Ebene, so gut ich konnte gemacht, ansonsten eben auf Gattungsebene, dass man halt guckt, welche Arte kommen am aller allermeisten vor in diesen Riff und wie verändert sich das auch über einen Zeitraum?
00:16:29: Und da war es super spannend.
00:16:31: also jeder kennt wahrscheinlich, wenn sich ein bisschen beschäftigt diese Fingerkorallen die sind irgendwie, die sehen ein bisschen aus wie Finger sind dann teilweise noch nach oben verzweigt, kommen ganz treuen unterschiedlichen Strukturen, manche bilden eine richtige richtige Tische, andere sind eher so richtig verzweigt nach oben.
00:16:48: Manche sind halt wirklich nur so einzelne Finger die halt dann überall so rausgucken, sie sind eigentlich eher ein bisschen beige also auf jeden Fall heller haben nicht so starke Farben wie die Puzzlepora aber super schön und in einem perfekten Riff ohne Störungen ist es meistens immer die dominanteste Art weil die halt wahnsinnig schnell wachsen.
00:17:08: Aber sie sind halt super fragil.
00:17:10: Eigentlich auch eine der fragilsten Arten, wenn dann eben Störungen entstehen, viele Wellen, unvorsichtige Taucher mit ihren Flossen oder halt einfach Bleaching.
00:17:22: Wenn sich die Riffe zu sehr erwärmen
00:17:24: bzw.,
00:17:25: wenn sich das Wasser zu sehr erirmt, sind es auch die ersten, die darunter leiden und da nicht so resistent sind.
00:17:31: Dann gibt es eben andere Opportunisten... Wo es dann irgendwie eher hingeht, die dann einfach ein bisschen resilienter sind.
00:17:37: Trotzdem schnell wachsen.
00:17:39: und darüber hinaus wenn's da noch schlimmer wird, hat man eben andere Korallen, die sehr langsam wachsen aber halt viel stresstoleranter sind.
00:17:48: Die können einfach viel mehr aushalten.
00:17:49: das sind halt diese massiven Er schon wie so Steinblecke sehen die aus und haben halt dann da drauf quasi, wo man sieht okay es sind Korallen.
00:17:59: Die haben trotzdem ihre Polypen, die haben trotzdem Ihre Höhlchen.
00:18:02: Varietis ist ein gutes Beispiel oder Montipora.
00:18:04: Die sind sehr langsam, sehr resistent.
00:18:07: Und das seitdem ich diese Masterarbeit gemacht habe geschrieben habe sehe ich Schröfe auf eine ganz neue Art und Weise weil ich immer sehr ah ok das ist noch unter perfekten Bedingungen Das rückt.
00:18:20: Und hier sieht man schon, okay, hier kommen immer mehr Störungen rein.
00:18:23: Hier verändert sich einfach diese Atemzusammensetzung schon
00:18:26: immer mehr
00:18:27: und jetzt geht es schon Richtung dahin.
00:18:29: Oh Gott!
00:18:29: Wo soll das noch hingehen?
00:18:32: Um aber vielleicht auch ein positives Beispiel zu nennen was mich echt erstaunt hat bei der Maserarbeit, das hätte ich nämlich nicht gedacht ist dass der Lebenbegrugs zwischen Also es war fünfzig Prozent ungefähr.
00:18:50: Es gab da keinen signifikanten Unterschied und das fand ich super schön, und zwar trotzdem hauptsächlich Hartkoralen gar nicht so viele Weichkuralen auch nichts anderes.
00:19:01: Ich habe ja hauptptsächlich mich auch auf Korallenarten spezialisiert.
00:19:05: und da halt festzustellen dass es da immer noch so einen großen Lebengebuchs gibt und dann doch nicht so viel abgestorben ist über diesen industriellen Zeitraum wo ja irgendwie immer mehr Riffe tatsächlich dran zu Grunde gehen Das fand ich, das war wirklich schön.
00:19:19: Ein Punkt, das ist dann auch mein letzter Punkt zu der Frage was mich am meisten erstaunt hat und dass es tatsächlich viel in den Medien rumgelaut oder verbreitet worden je nach Zeit schreibt Art und Weise.
00:19:37: Aber was wir tatsächlich festgestellt haben in der Studie, dadurch dass wir ja dieses Seil quasi da hatten.
00:19:43: Das habe ich eben schon ganz kurz erwähnt.
00:19:45: Konnten wir halt relativ gut sehen wie das Riff nach oben wächst?
00:19:49: Man hat halt festgestellt zwischen Ninetehn Achtzig und Neunzehnteinneunzig war es noch relativ viel.
00:19:56: Also es ist noch relativ viele gewachsen in diesen elf Jahren aber dann in dem größeren Zeitraum tatsächlich von Neunzen ein Neunzig bis Zwanzig Neunzin Das ist halt kaum noch gewachsen.
00:20:08: Es hatte tatsächlich achtzig Prozent weniger Riffwachstum, als es noch vor dreißig Jahren hatte und das ist natürlich was uns wirklich zu Bedenken gegeben hat dass die Refle gar nicht mehr richtig in die Höhe wachsen also dieser vertikale Riffwachstum.
00:20:27: Spannend okay!
00:20:28: Was meinst du woran das liegt?
00:20:34: Also Spekulationen sind, ich kann es auch nur interpretieren.
00:20:38: Ich habe dafür keine Beweislager.
00:20:40: wir haben keine pH-Wertproben oder sowas genommen vom Meer um halt einfach die Versauerung mit aufzunehmen vor allem von damals irgendwie.
00:20:49: aber tatsächlich glaube ich ist das tatsächlich ein großer Mitbestandteil dass die Riffer immer mehr beziehungsweise die Meere immer versauern und damit ja auch dieses Kalsium-Karbonat, woraus er letztendlich das Gelett der Korallen ist.
00:21:04: Auch immer mehr abbauen.
00:21:06: Ich denke, dass es tatsächlich ein großer Punkt und vielleicht halt dann zusätzlich auch... Es war auch ein sehr exponiertes Riff kann's halt einfach so ein bisschen Riffbewegung sein.
00:21:17: Das ist halt irgendwie eher den Hang.
00:21:18: Es war halt auch eine Hanglage.
00:21:20: Dass es auch ein bisschen mehr nach unten irgendwie ging.
00:21:22: Ich hatte da auch große Korallenbleichen in diesem Zeitabschnitt mit dabei, dass halt diese toten Koralen abgefallen sind und vielleicht auch ein bisschen einfach nach unten mit abgesunken sind.
00:21:38: Das sind jetzt Interpretationen von meiner Seite da habe ich keine Belege aber das ist so meine Schlussfolgerung.
00:21:45: Es
00:21:45: gibt einem auf jeden Fall zu denken.
00:21:47: also schon spannend... Oh was war das?
00:21:53: Ah!
00:21:53: Das ist der Werbeblock.
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00:22:19: Und das allerbeste, er sieht aus wie ein Smartwatch!
00:22:23: Wenn du also tauchst oder es vielleicht gerade planst dann schaut ihr doch auf jeden Fall mal den Zoom-Toolnautik S an.
00:22:29: Den Link findest Du wie immer in unserer Beschreibung und den Show Notes.
00:22:33: und jetzt geht's weiter mit der Folge.
00:22:35: Weißt du, was ich mich frage?
00:22:37: Wie überhaupt so ein Monitoring abläuft unter Wasser.
00:22:40: Also ich glaube nicht, dass da irgendjemand rumschwill mit einem Clamp-Brett oder sowas, sondern der wird ja irgendwie anders ablaufen.
00:22:49: Ja also tatsächlich... je nach Monitoring machen wir das tatsächlich schon!
00:22:54: Also im Prinzip wirklich wie so einen Clam-Bretten beziehungsweise wie ein Wasserfestes.
00:23:00: Wie so ein Underwater Slate hat wirklich so ein großes, wo man halt dann einfach Daten erhebt mit, ja tatsächlich machen wir das schon und dann halt immer mit Bleistift weil das verschmiert auch nicht unter Wasser.
00:23:11: damit kann man immer gut schreiben.
00:23:13: Und da kommt es tatsächlich ein bisschen auf die auf die Monitoring Art an.
00:23:16: was ganz ganz weit verbreitet ist, ist tatsächlich Monitoring mit Transektleine Das heißt man legt entweder so eine zwanzig dreißig fünfzig hundert Meter Leine aus.
00:23:24: einfach irgendwo auf einem Brief sollte möglich auf der gleichen Ebene sein, dass man sagt okay wir erheben jetzt fünf Meter oder zehn Meter oder fünfzehn Meter.
00:23:34: Dass da nicht zu viele Schwankungen drin sind im Höhenleveln Und dann taucht man darüber hinweg und hat quasi auch immer Markierungen.
00:23:45: Meistens macht man das schon vorher, dass man das alles vorbereitet auf dieser Leine drauf.
00:23:49: Dann erhebt man – was ja sich alle – fünfzig Zentimeter, erheb man das Substrat, was sich darunter befindet.
00:23:55: Es ist ein totes Gestein, es sind Karalle, weiche Koralle, Weichkorale, hart-Koralle, pusselopora, paredi... Und dann geht man da eben so weiter und schreibt halt einfach kürzlich auf den Underwater Slate, was man auch machen kann.
00:24:12: Das ist zum Beispiel ganz weit verbreitet beim Reef Monitoring bei Reef Check.
00:24:17: Reef check ist ja auch eine Organisation die auf der ganzen Welt vertreten ist.
00:24:20: mit denen habe ich auch angefangen.
00:24:22: Die erheben immer Fische und Substrat- und Invertebraten, also Marine Wirbellose quasi.
00:24:30: Und da macht man halt genau das quasi, dass man halt so an diesem Transakt zu entlang geht und da hat man dann unterschiedlich.
00:24:38: Je nachdem wofür man eingeteilt ist, macht man gerade Fische, macht mal gerade Substrate oder macht man grade in Wettepraten kann man dann eben seine Strichliste.
00:24:45: Dann guckt man ein Zeltmann und packt es da rein und packst danach am besten irgendwie einen Exelschied oder sowas im Nachhinein.
00:24:53: Mittlerweile glaube ich, dass viele mittlerweile auch einfach sehr viel mit AI und Fotografie arbeiten.
00:25:01: Man kann das ja auch alles einfach fotografieren.
00:25:03: Das hatte ich auch in meiner Masterarbeit.
00:25:05: Es wurde alles fotografiert und dann am Ende über ein Programm in so einem Mosaik verfasst – drei D sogar!
00:25:13: Dass ich da halt dann wirklich reingehen konnte und darüber dann gucken konnte ob hier das ist die Koralle oder das ist diese Koralle und dass es irgendwie so mein ganzes fällt fünf mal fünf Meter Quadrat.
00:25:24: Und mittlerweile gibt es dafür Programme, weil die das schon fast selbstautomatisch irgendwie dann zusammenbinden.
00:25:29: Mittlerweile gibt's auch schon eine AI, die programmiert wird und die Korallen direkt zu erkennen oder das Strat direkt zu erkennen.
00:25:36: Also es wird auch immer leichter gemacht.
00:25:37: ist aber auch noch so eine Kostenfrage tatsächlich.
00:25:40: Ja, das glaube ich sofort.
00:25:43: Ganz übliche früher.
00:25:45: Das war tatsächlich immer mit... Wahnsinn,
00:25:51: geil.
00:25:52: Okay Stichwort Kuralenbleiche das hast du jetzt schon mal angesprochen und vor allem auch Zerstörung.
00:25:59: Kannst du uns vielleicht noch einmal kurz erklären hier was genau kuralen bleiche ist?
00:26:04: Und ob wir vielleicht jetzt mittlerweile auch schon irgendwie so ein ansatz hatten wissenschaftlichen Was man dagegen tun kann um diese eben zu retten
00:26:15: Klimawandel stoppen?
00:26:18: Tatsächlich ist das, was Korallen zum Bleichen bringt der Klimawandel.
00:26:23: Da gibt es auch gar keine Diskussion darüber.
00:26:24: wenn sich die Meere erwärmen Werden die Korallen so gestresst, dass sie eben ihre Symbionten, die Algen, die so Santali abstoßen.
00:26:35: Aber ohne die könnt ihr nicht überleben – nicht lange zumindest!
00:26:37: Also es ist nicht so das wenn die abgestoßen sind dann verlieren Sie schon Ihre Farbe.
00:26:40: deswegen sehen sie dann so weiß aus.
00:26:42: Das ist halt einfach diese Überbleibse weil letztendlich diese Algen denen diese schöne Farbe geben dieses farbenfrohe was wir bei Koralen sehen.
00:26:49: wenn's ihnen gut geht Wenn Sie weiß sind, heißt das nicht, dass sie tot sind.
00:26:54: Solange Sie immer noch diese Polypen in diesen einzelnen Löchern haben ist es alles in Ordnung aber Sie können das nicht lange so überleben.
00:27:04: Es ist dann quasi als wenn Sie krank hätten eine schlimme Krankheit und wenn sich die Temperatur nicht wieder sinkt, schuldige, wenn die Temperaturen nicht wieder absinkt, dann sterben sie tatsächlich im Zuge dessen.
00:27:21: Es gibt mittlerweile ja ganz viel, was irgendwie so in dieser Richtung geht mit Korallen-Restauration.
00:27:27: Das ist wahnsinnig schön und Wahnsinnig spannend, was da irgendwie alles passiert und woran auch geforscht wird wie man da einfach gegen angehen kann.
00:27:39: ich glaube auch dass diese Arbeit wahnsinnigt wichtig ist vielleicht sogar eine der wichtigsten Arbeiten überhaupt die man heute machen kann weil wenn Korallen sterben sterben auf wir dann stirbt der ganze Planet früher oder später.
00:27:53: Aber letztendlich geht es ja tatsächlich darum, diese Ursache zu lösen.
00:27:57: Wir können da noch so viel gegen angehen.
00:27:59: wir werden uns nicht schaffen super Korallen in so einem Ausmaß zu pflanzen dass die dann halt dieser diese hohen Temperaturen aushalten und wir gehen mit dem Klimawandel einfach weiter.
00:28:12: sich glaube ich muss sich grundlegend etwas in unserer Industrie ändern um Die korallen Riffe die wir noch haben Und da sind wir ja mit dem Roten Meer tatsächlich noch sehr gesegnet, weil es eines der letzten Rufugien ist.
00:28:27: Wahrscheinlich weltweit das immer noch ... Wo die Korallen tatsächlich einfach so resilient sind und wahrscheinlich noch länger erleben werden als in anderen Bereichen der Welt.
00:28:37: aber auch hier sehe ich jährlich korallenbleicher Die erholen sich je nachdem wo man sich im Hoden Meer befindet mehr oder weniger.
00:28:45: also im Süden wird's immer schwieriger Im Süden Ägyptens Bei mir Ich bin ja jetzt so Mitte quasi.
00:28:52: Bei mir ist es tatsächlich noch sehr, sehr gut was die Korallenbleiche angeht.
00:28:56: wir haben korallenbleichen aber die erholen sich auch noch relativ gut.
00:29:00: Aber ich das macht mich jedes mal sorge.
00:29:02: ich finde ich war jetzt schon wieder erstaunt weil sie jetzt schon so warm ist auf dem Meer und das ist ja dass sowas das das mir tatsächlich weh weil ich mir denke wow was ich alles gesehen habe und werde ich das so auch noch sehen können in zehn Jahren?
00:29:16: Ich bin für
00:29:17: meine Kinder das noch sehen kann in zehn jahren.
00:29:19: Diese Karallenreffer und diese Artenvierfalt.
00:29:22: Und ja, diese Farben.
00:29:26: Ja, auf jeden Fall!
00:29:27: Du gibst auf jeden fall gerade... viele Denkanstöße.
00:29:31: Und ich glaube, dass es vielen einfach nicht so bewusst ist wie wichtig das für uns überhaupt ist und dass wir wirklich auch auf unsere Korallen aufpassen müssen, unsere koralen Riffe.
00:29:42: Wenn du jetzt unseren Zuhörern etwas mitgeben wollen würdest zum Ende der Folge, der vielleicht in den Urlaub fliegt um tauchen zu gehen ob das jetzt im Roten Meer ist oder woanders was würdest du demjenigen mit geben wollen?
00:30:02: Genieße es!
00:30:04: genieße es in vollen Süden, bestaune das was du vor dir siehst und bitte fass nichts an und bitte hinterlasst nichts.
00:30:14: In jeglicher Form!
00:30:16: Ich meine auch schon Sonnencreme kann korreilen.
00:30:20: Schaden dass man auch sowas aufpasst.
00:30:22: ich meine man kann auch einfach nur ein Reshcard anziehen.
00:30:24: ist auch Sonnenschutz und das Gesicht ins Wasser packen?
00:30:31: Und vielleicht ja macht euch doch einfach ein bisschen schlau.
00:30:34: es gibt mittlerweile so unglaublich faszinierende und schön bestaltete Dokumentationen.
00:30:40: Es gibt mittlerweile so einen tollen Zugang zu, wie kann ich auch von mir in meiner Großstadt in Deutschland Meeresschutz betreiben?
00:30:49: Das fängt ja bei so vielen kleinen Sachen an!
00:30:51: Was trage ich für Klamotten?
00:30:53: Ist da Plastik drin?
00:30:54: Geht es dann auch wieder von den Füßen in die Meere?
00:30:56: dieses ganze Mikroplastik?
00:30:59: Wo kriege ich mein Fisch her?
00:31:00: Muss sich überhaupt Fisch essen.
00:31:02: Es gibt tatsächlich so viele kleine Dinge, die man sich erst mal bewusst machen muss und dann gucken kann, wenn man die ändern, kann man sie ändern, fühlt man sich, dass man da irgendwie zu viel von seinem eigenen Lebensfreude wegnimmt.
00:31:15: oder ist das... Dass es so tolle Alternativen gibt, dass Man sich denkt, ach komm!
00:31:19: Da tue ich irgendwie gerne, da habe ich gerne meinen Beitrag mit, dass jeder irgendwie Ein bisschen mit anpackt, um die Welt ein Stückchen besser zu machen tatsächlich.
00:31:29: Indem wie man es selbst kann ohne sich selbst auch zu schaden.
00:31:34: Darum geht das ja gar nicht.
00:31:35: aber ich glaube dass jeder irgendwie etwas besser machen kann in irgendeiner Form und damit ja dann auch wieder den nächsten inspiriertes Gleiche zu tun.
00:31:50: auf jeden Fall Auf jeden Fall.
00:31:53: Sarah, so spannend was du heute mitgegeben hast und ich sag mal wirklich so viel Input, so viel Knowledge... ...und ich denke das den einen oder anderen hier auf jeden Fall sehr zum Denken angeregt.
00:32:04: Wenn ich mich nicht irreg gibst Du ja auch Onlinekurse richtig?
00:32:09: Ja genau!
00:32:10: Das mach' ich.
00:32:11: Ich mache das vor allem für Turtlewatch Egypt tatsächlich aber auch für Koral mittlerweile auch für SSI.
00:32:18: Ich gebe auch SSI Ecology Kurse, das ist ein komplett reines Online-Programm.
00:32:24: Und da bin ich ja dann auch nochmal mit Rat und Tat und Fragen, dass alles beantwortet werden kann.
00:32:30: Bin ich da mit dabei?
00:32:33: Und genau für Third Watch Egypt gebe ich Kurse online... ...und ansonsten, genau!
00:32:39: Das ist es erstmal so.
00:32:41: Ansonsten ist alles in Präsentz Genau.
00:32:43: Und falls ihr da draußen jetzt gerade vielleicht diese Folge hört und sagt, hey das ist irgendwie super spannend was die Sarah uns heute erzählt hat natürlich machen wir es euch super einfach und wir verlinken hier erstmal alles unter diesem Podcast in den Show Notes und dann seid ihr mit einem Klick direkt bei Sarah könnt mal so ein bisschen stöbern können wir mal gucken ob das etwas für euch isst ob ihr mehr von erfahren möchtet und falls du diese Folge grade auf YouTube streams natürlich auch hier in der Infobox mit einem klick bist du direkt bei ihr Und kannst einfach mal dir ein bisschen Inspiration holen.
00:33:16: Sarah, danke schön!
00:33:17: Danke für diese tolle Folge.
00:33:20: Wir haben ja noch eine Folge Ich möchte aber gar nicht zu viel antiesern.
00:33:24: Freut euch auf jeden Fall auf die nächste Woche weil da kommt nämlich nochmal eine.
00:33:28: Aber ich sage jetzt erstmal Dankeschön Sarah und freue mich dass du nochmal in den Tauchtor kommst.
00:33:35: Super vielen vielen lieben dank Carolin.
00:33:37: uns hat mir sehr sehr viel Spaß gemacht und bis nächstes woche.
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