1 - 115: Tauchpsychologie: Warum die meisten Tauchunfälle im Kopf beginnen

Shownotes

Nicht die Technik entscheidet über deine Sicherheit – sondern dein Kopf.

Warum geraten manche Taucher in Panik, obwohl technisch alles funktioniert?

Und weshalb passieren viele Tauchunfälle nicht wegen der Ausrüstung, sondern aufgrund psychologischer Faktoren?

Im TauchTalk spricht Carolin Staab mit Harald Ege, Psychologe, Tauchlehrer und Deutschlands erstem PADI-zertifizierten Tauchpsychologen, über die oft unterschätzte Rolle der Psyche beim Tauchen.

Gemeinsam sprechen sie darüber:

  • warum unser Gehirn unter Wasser völlig anders arbeitet,
  • weshalb Stress unsere Wahrnehmung verändert,
  • wie Tunnelblick und Panik entstehen,
  • warum Gruppendruck zu gefährlichen Entscheidungen führen kann,
  • und wie mentales Training Taucher sicherer macht.

Außerdem erzählt Harald von einer eigenen kritischen Situation unter Wasser und erklärt, wie mentale Techniken dabei geholfen haben, ruhig zu bleiben und die Situation sicher zu lösen.

Eine spannende Folge für alle Taucher – vom Anfänger bis zum Profi.

⏱️ Timestamps

00:00 – Intro & Vorstellung von Harald Ege 00:45 – Was macht ein Tauchpsychologe? 02:13 – Der Unterschied zur klassischen Tauchausbildung 03:56 – Warum die Psyche beim Tauchen so wichtig ist 05:10 – Was im Gehirn unter Stress passiert 07:10 – Wie Nervosität und Gruppendruck zu Unfällen führen können 11:14 – Die häufigsten psychologischen Fehler unter Wasser 15:04 – Wie mentales Training Taucher sicherer macht 16:57 – Haralds persönliche Erfahrung in einer kritischen Situation 21:17 – Ausblick auf die nächste Podcastfolge

Perfekt, das würde ich so formulieren:

🌊 Mehr über Dr. Harald Ege

🧠 Dr. Harald Ege Psychologe, Tauchlehrer & PADI-zertifizierter Tauchpsychologe

🌐 Website: www.mobbing-prima.it

Hinweis: Diese Website beschäftigt sich mit Mobbing, Psychologie und Konfliktberatung – Dr. Harald Eges langjährigem Fachgebiet als Psychologe.

🤿 Fragen zur Tauchpsychologie oder mentales Coaching für Taucher? Dann kontaktiere Dr. Harald Ege am besten direkt:

📧 E-Mail: harald.ege@hotmail.com 📱 Telefon: +39 349 3983076

🎧 Fazit

Tauchsicherheit beginnt lange vor dem Sprung ins Wasser.

Wer seine Gedanken, Emotionen und Stressreaktionen kennt und trainiert, trifft unter Wasser bessere Entscheidungen und bleibt auch in schwierigen Situationen handlungsfähig.

Harald Ege zeigt eindrucksvoll, dass moderne Tauchausbildung nicht nur aus Technik besteht – sondern auch aus mentaler Stärke.

Denn der wichtigste Ausrüstungsgegenstand eines Tauchers ist am Ende immer sein Kopf.

Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo und herzlich willkommen bei Tauchtalk, der Podcast, bei dem es rund ums tauchen geht.

00:00:04: Mein Name ist Karo ich bin wie immer dein Host und ich freue mich heute riesig.

00:00:09: Harald Ege war mir im Podcast begrüßen zu dürfen.

00:00:12: er ist Psychologe, er isst Diving Instructor und vor allem ist er auch die einzig anerkannte Tauchpsychologe bei Paddy.

00:00:21: Herzlich bekommen lieber Harald!

00:00:22: Ich freu mich riesig dass du heute dabei bist.

00:00:25: Ja, das ist erstmal einen guten Tag an alle.

00:00:27: Ich freue mich auch für diese Einladung zu diesem Tauchtalk und ich freue mich ebenfalls riesig, diese Gelegenheit zu haben mal über ein anderes Thema zu reden.

00:00:37: Erzähl mal was genau ist denn ein Tauchpsychologe?

00:00:41: Wie kann ich mir das vorstellen?

00:00:43: Was machst du?

00:00:45: Also eine Tauchpsychiologe arbeitet An der Schnittstelle zwischen Menschen und der Umgebung.

00:00:52: Das heißt, unter Wasser stellt sich den tauchenden Menschen eine ganz andere... eine ganz andere Umgebung da.

00:01:03: Während einer klassischen Tauchausbildung der Schwerpunkt, eher technisch in der Tarion und Ausrüstung, Notfallübungen, Navigation

00:01:10: usw.,

00:01:12: aber die mentalen Fähigkeiten wie ein Taucher z.B.

00:01:18: in Stresssituation reagieren könnte werden vernachlässigt.

00:01:22: Und genau da betritt der Tauchpsychologe die Szene einen Tauchpsychoanalysierten mentale Muster, die Stressreaktionen unbewuschte Ängste verhaltensweise unter Wasser und so weiter.

00:01:37: Das heißt, die Dinge, die wo in der klassischen Tauchausbildung gelehrt werden, der Tauchpsychologe hilft dafür dass diese Viertigkeit aber Unterdruck in der Tiefe in unerwartete Situationen ständig abrufbar bleiben.

00:01:52: das ist ja Hauptproblem bei Unfällen, dass sie denn nicht mehr abrufsbar sind weil eben durch diesen durch diesen äußeren Einflüsse die Fähigkeiten nachlassen.

00:02:04: und deswegen ist die mentale Vorbereitung eigentlich essenziell, um Unfälle zu vermeiden.

00:02:13: Warum oder beziehungsweise was unterscheidet genau die Arbeit zu einer normalen Tauchausbildung?

00:02:19: gerade dass du eben diesem Psychologieanteil so groß mit dabei hast und diese Muster erkennen kannst?

00:02:24: Oder wie?

00:02:26: Ja klar, der Hauptunterschied wie ich gesagt habe bei einer Tauchausbildung wird ja eigentlich ganz wenig über mentale Muster geredet.

00:02:38: Man lehrt zwar die Unfälle man lehrte Gefahren aber nicht auch über die Emotionen über die mentalen Fähigkeiten von Menschen unter Wasser.

00:02:49: Der Mensch unter Wasser verhält sich hier ganz anders.

00:02:52: Wir haben eine ganz andere Angstspirale, ganz andere Panikspiralen unter Wasser.

00:03:01: Wir sind unter Wasser in der Tiefe und wir haben eine andere Atmung.

00:03:04: Es ist dunkler es ist kälter man bewegt sich anders.

00:03:09: Das sind ganz andere Vorgänge wo da ein Mensch häufig als feindlich wahrnimmt weil man kann ja Ohne technische Ausrüstung kann man ja Unterwasser nicht atmen.

00:03:19: Man braucht eine Flasche dazu, eine Druckluftflasche brauchen das man unter Wasser tauchen kann.

00:03:31: und genau dieses eigentliche Umgebung ohne Flaschen kann ich nicht überleben unter Wasser.

00:03:38: die kann natürlich für unbewusste Ängste sorgen von Stressreaktionen und genau das ist der Arbeit vom Tauchpsychologie Psychologen, die Menschen darauf vorzubereiten damit sie genau das was in der Tauchausbildung gelernt haben dass es auch unter Wasser anwenden können.

00:03:55: Warum spielt da die Psyche auch so eine große Rolle?

00:03:57: Was meinst du?

00:04:00: Ich meine damit dass man beim tauchen befindet.

00:04:05: wir uns in einer ungewohnten Umgebung.

00:04:07: Wir haben eine eingeschränkte Warmetmung, wir haben eine veränderte Atmung.

00:04:12: Wir haben Druck und Dunkelheit wie ich gesagt habe.

00:04:16: Wir hatten Kälte, wir hatten eine Isolation unter Wasser.

00:04:18: Man könne nicht frei reden oder frei atmen.

00:04:21: Unser Gehirn interpretiert diese Faktoren oft als potenzielle Bedrohung.

00:04:27: Ich bin ja nicht an der Oberfläche und kann frei atman, sondern muss durch ein Atemgerät atmen... Es ist kälter, es ist dunkler, ich hab Druck.

00:04:37: Und die Psyche und unser Kopf entscheidet letztendlich, dass darüber ob wir ruhig bleiben oder klar denken können und kontrolliert handeln können oder ob mehr Stress, Angst über Forderung, die Kontrolle praktisch über uns übernehmen.

00:04:52: Das kann sogar sein... Kleine emotionalen Schwankungen haben einen sehr großen Einfluss auf uns Atmung, auf unser Luftverbrauch und unsere Entscheidungsfähigkeit.

00:05:04: Und die beeinflussen natürlich sehr stark unsere Wahrnehmung.

00:05:09: Was passiert denn im Kopf eines Tauchors?

00:05:13: Also wenn er jetzt unter Wasser ist und Stress bekommt oder unter Stressgerät was passiert da genau mit seiner Psyche in seinem Kopf?

00:05:25: Also der Stress aktiviert im Gehirn, das sogenannte limbische System.

00:05:31: Wer sich ein bisschen ausgibt in meinem Kopf ist die amigdala, das ist ein Teil vom Gehirnen.

00:05:37: Die bestimmt praktisch...die wird aktiviert von Stress.

00:05:43: Das bedeutet dass wir dieses sogenannte Flucht oder Kampf Reaktion haben, also fight or flight nennen uns Amerikaner.

00:05:53: Das heißt unter Wasser spät es möglich oder kämpfen wir gegen etwas an und wir flüchten.

00:05:58: Und genau hier entsteht die Panik.

00:06:00: das heißt Wir haben den sogenannten Tunnelblick Unterwasser, die eingeschränkte Wahrnehmung.

00:06:05: Wir sehen nur ein Problem und blenden alles andere aus.

00:06:10: Wir verlieren unsere Möglichkeiten die Probleme zu lösen.

00:06:14: Wir haben oft unlogische impulsive Handlungen, wo eben durch Emotionen entstehen.

00:06:19: Wir haben den beschleunigte Atom und hoher Luftverbrauch und wir verlieren natürlich auch die Kontrolle über die Bewegungen.

00:06:27: Das heißt, die Dinge, wo wir an der Oberfläche zum Beispiel machen, die eigentlich normal wären können unter Wasser vollkommen unvorstellbar sein.

00:06:38: Wir haben Panikattackenket, wo ich selber miterlebt habe.

00:06:42: Wo wir dann gelöst haben.

00:06:43: Gott sei Dank dass Leute zum Beispiel unter Wasser in der Panik Ihrem Atemregler aus dem Mund nehmen.

00:06:50: Weil Sie einfach im Panik geraten, Sie wissen nicht was sie tun sollen und allein durch den Tunnelblick ich muss atmen, ich muss frei atmen reißen Sie sich den AtemRegler ausm Mund.

00:07:02: an der Oberfläche wäre das unvorstellbar was es einem machen würde.

00:07:04: warum soll ich das machen?

00:07:06: An einer

00:07:07: Panik ist er kompletter Kontrollverlust?

00:07:10: Ja ja klar Wahnsinn.

00:07:13: Wie können mentale Faktoren wie Nervosität, Überforderung oder auch Gruppendruck zu Tauchunfällen führen?

00:07:25: Die psychologische Faktoren sind oft subtil, aber sie sind sehr gefährlich.

00:07:30: Um die drei Dinge wo du gesagt hast Nervosität über Forderung und Gruppetrock Wenn man die einzelnen sieht.

00:07:37: zum Beispiel Nervosität führt zu schnellerer Atmen und so unüberlegter Entscheidung.

00:07:42: Ich atme schnell diese sogenannte oberflächliche Atmung Da mache ich den oft unüberlegten Entscheidungen, dann über Forderung zum Beispiel.

00:07:53: Über Forderungsblockiert unsere exdekutive Funktion auch.

00:07:56: Das heißt dass der Zauber nicht mehr logisch handelt das was wir gerade eben gesagt haben im Atemregler aus dem Mund so nehmen.

00:08:03: Und am Schluss der Gruppendruck, das ist ein sozialer Faktor, wo er ganz stark eine psychologische Nachwirkung hat.

00:08:10: Der verleitet oft so riskante Entscheidungen.

00:08:12: Wenn einer sieht die andere schaffen das dann schaffe ich das auch.

00:08:15: und sowas ja niemand möchte als Loser als Party-Crasher dastehen.

00:08:22: deswegen eher das machen die anderen auch den mache ich es auch.

00:08:25: und denn entscheidend sich viele Leute für riskantes Verhalten obwohl sie selber das gar nicht machen würden einfach so riskant.

00:08:33: Das waren sie nur aus dem Gruppendruck, das heißt viele Unfälle entstehen nicht durch die technischen Fehler sondern durch die mentale Fählreaktion.

00:08:44: Die bauen sich langsam auf einen Tauchgang und dann eskalieren sie plötzlich.

00:08:50: Da kann man dann wahrscheinlich auch einfach nicht mehr logisch denken, wenn gerade, wenn ich in diesem Kampffluchtmodus bin.

00:08:58: Dann bin ich wahrscheinlich komplett einfach nur noch im Tunnelblick drin und mache total unüberlegte Entscheidungen.

00:09:05: Ganz genau.

00:09:06: Also unverhältnismäßige Entscheidungen wo du an der Oberfläche nie machen würdest aber genau durch diesen Tunnelblick Unterwasser und die nervosität versteigte Art.

00:09:20: Und dann kommen natürlich noch viele Faktoren zu durch die... Durch die schnelle Atmung verbrauchst du viel mehr Luft.

00:09:27: Plötzlich bin ich auf dreißig Meter und sehe wie mein Luftdruckmesser, wie wenig Baarech noch zur Verfügung habt.

00:09:35: Dann kommt noch mehr Panik dazu.

00:09:36: um Gottes Willen!

00:09:37: Ich schaffe das nicht, ich habe nicht genug Luft.

00:09:39: Ich muss jetzt fliehen, ich muss jetzt ein Oberfläch in so was... Und dann kommen natürlich die Unfälle zu stehen.

00:09:44: Aber es ist wirklich durch mentales Training, könnte man das wirklich vermeiden?

00:09:48: Dass die Leute ruhig bleiben.

00:09:49: Ja, ich hab mal einen Schüler gehabt Der hat mir als zwei Minuten gezeigt, wie viel Luft noch haben.

00:09:58: Und ich habe ihn beruhigt und gesagt es reicht weit über.

00:10:01: Da hast du keine Probleme.

00:10:02: aber der meinte das ist zu wenig zu wenig und er hatte eine ganze Gruppe nervös gemacht.

00:10:08: dann hab' ich einfach schlichtweg den Tauch kann abgebrochen weil er die ganze Grube nervös macht weil er alle jede Minute hat auf sein auf dem Manometer drauf geschaut und hat zeigt wie wenig Luft er hätte.

00:10:22: Er hatte noch wirklich viel Luft gehabt, aber ich habe gesehen... in ihm, dass es langsam zur Ersteigung wird.

00:10:28: Dass das wenn man nichts macht könnte das tatsächlich so Panik führen weil der hatte keine Ahnung wie viel Luft er tatsächlich verbraucht und wie viel man noch braucht.

00:10:37: Und dann habe ich einfach gesagt mir brechen ab wir gehen hoch kontrolliert aufsteht ganz normal unser Sicherheitsstopp bei fünf Meter und da ist auch nix passiert.

00:10:45: aber das sind die Leute die wo den anderen aufstachen praktisch mit ihrer Nervosität und dann sind auch die andere nervöser.

00:10:53: Und da muss man den auch wirklich richtig einschreiten und die Person den auch erklären.

00:10:58: Schau mal, hundert Bars oder so was für der Rest vom Tauchgang reicht es locker.

00:11:04: Du musst einfach ruhig sein!

00:11:05: Wenn du nicht ruhig bist, dann verbraust du einfach zu viel Luft und zu schnell.

00:11:09: Das sind eben die psychologischen Faktoren, wo wir gerade eben angesprochen haben.

00:11:14: Was meinst du jetzt gerade als Tauchpsychologe?

00:11:17: Welche psychologische Fehler sind die häufigsten, die unter Wasser passieren?

00:11:21: Wahrscheinlich gerade so was, ein bisschen Panik.

00:11:24: Man verbraucht zu viel Luft oder man denkt irgendwie, man verbrauchst zu viel luft und dann muss man wieder hochkommen.

00:11:36: Die typischen mentale Fählreaktion, die psychologischen Fähler wie du gesagt hast.

00:11:41: Das war es, was wir schon angesprochen haben.

00:11:43: Der Tunnelblick.

00:11:44: das heißt ich sehe nur noch ein einziges Problem bei dem Fall wo ich gerade beschrieben habe.

00:11:48: der hat nur noch sein Luftverbrauch angeschaut er hat alles andere ausblendet der hat nicht erkannt dass mir nur noch auf zehn Meter oder acht Meter waren und das hundert Paar bei weitem reichen.

00:11:57: aber ich wollte einfach nicht da dass der tatsächlich noch im Panik kommt oder sowas.

00:12:01: Hundert Paare auf acht oder zehn Meter ist jetzt kein Drama also im Gegenteil das ist schlechterlich.

00:12:09: Der wär zur Panik sonst gegangen.

00:12:11: Und beim Tunnelblick, da sind wir nur noch ein Problem.

00:12:13: alle andere Sachen werden ignoriert komplett und da kann man ihm auch nicht mehr erklären Wir sind nur noch acht oder zehn Meter tiefer.

00:12:19: so aus Das bringt gar nichts.

00:12:21: Die Person muss einfach mental anders vorbereitet werden.

00:12:26: Ein anderer zusätzlicher Fehler, typisch psychologischer Fehler ist die fehlinterpretation von Sinnes Eindrücker.

00:12:34: Geräusche, Schatter, Druckgefühl und so was werden als Gefahr wahrgenommen.

00:12:40: Die sieht man zum Beispiel bei Beschwimmern.

00:12:42: wenn das Schwimmer außerhalb vom Riff schwimmen und sehen unter sich plötzlich große Dunkelheit dann bekommt sie irgendwie Angst obwohl Obwohl, du kannst ja bei zwei Meter trinken oder bei hundert Meter Tiefe.

00:12:56: Das ist genau gleich!

00:12:57: Da ist kein Unterschied zwischen zwei Meter und hundermeter von Schwimmern.

00:13:00: Ein Schwimmer ist immer an der Oberfläche.

00:13:02: Aber da ist die Fellinterpretation für eine Sinnesseindrücke.

00:13:05: Da schämen wir die Schatten... ...die Dunkelheit unter dir.

00:13:08: So was wird dann als Gefahr wahrgenommen.

00:13:10: Und bei Tauchhöhe sind es eben geräusche Schatten Druckgefühle und so was.

00:13:15: Das werden dann alles die Sinnesseindrücke an den Fell interpretiert.

00:13:19: Den haben wir über Kontrolle der Atmung, das bedeutet wir haben noch zu schnelles oder zu flaches Atmer.

00:13:26: Das war es auch vorher gesagt haben.

00:13:29: Wir haben eine Verluste Routine.

00:13:31: Einfache Handgriffe werden denn vergessen.

00:13:35: zum Beispiel wenn wenn wir hochsteigen möchten, dann wird man vergessen, ich muss Luft ablassen.

00:13:43: Sonst gehe ich zu schnell hoch und diese einfache Handgriffe werden einfach vergessen, weil man einfach denn so nervös wird und so unter Stress gerät dass die einfache handgriffe komplett vergessen haben.

00:13:53: Und den haben wir natürlich auch.

00:13:55: Impulsivität das heißt wie ein hektische Bewegung bei einem unüberlegter Richtungswechsel.

00:14:00: Wir müssen wo soll man hingehen?

00:14:02: Man geht irgendwo hin und da macht man sehr viele Fehler.

00:14:07: ganz wichtig diese Fälle entstehen eben nur, weil unser Gehirn unter Wasser anders arbeitet als ein Land.

00:14:14: Unter Wasser reagiert das Gehirnen viel stärker auf Stress und auf Unsicherheit als an Land.

00:14:18: wenn wir eben in einer uns menschenfeindlichen Umgebung sind die Umgebungen der Wasser da kann der Mensch ohne Hilfsmittel wie zum Beispiel Druckluftflasche nicht überleben.

00:14:31: Deswegen arbeitet das Gehirn unter Wasser anders, deswegen ist die Tauchpsychologie so ungemein

00:14:37: wichtig.".

00:14:39: Das kann ich mir natürlich gut vorstellen dass es genau die Punkte sind wenn man in Panik gerät und so weiter, dass man dann Fehler macht also Fehler anfälliger ist und dass das zu den Unfällen führt.

00:14:53: Wie kann man jetzt durch die Atemkontrolle Und mentale Techniken, ich sag mal sicherer und entspannter tauchen.

00:15:04: Die Frage ist wirklich sehr gut, weil jetzt haben wir über den Gefahren geredet.

00:15:07: Wir haben über die Probleme gereden und wir haben über Risiken gerede.

00:15:12: Und jetzt reden wir mal über Dinge wie man durch mentale Technik über Atemkontrolle, wie man die Gefahren verringern kann.

00:15:19: Klar tauchen ist nie gefahrlos.

00:15:21: natürlich auch Autofahren ist nie gefährlos aber man kann sie wirklich gering halten und vor allem unter Kontrolle erhalten.

00:15:29: Das ist das wichtigste um Tauchunfallett zu vermeiden.

00:15:34: Wir können diese Technik ganz massiv erhöhen.

00:15:39: Zum Beispiel durch Atemtraining können wir unsere Herzfrequenz und unsere Wahrnehmung stabilisieren, ja?

00:15:44: Wir sind einfach ruhiger!

00:15:46: Wir haben eine mentale Vorbereitung, das bedeutet es reduziert die Nervosität vorm Tauchgang weil wir müssen uns mental vorbereiten, was mich erwartet.

00:15:57: Was kann mich erwarten?

00:15:58: Was muss ich erwarten, denn wir brauchen eine mentale Vorbereitung.

00:16:02: Das reduziert ungemein die Nervosität.

00:16:05: Das heißt, ich werde nicht von irgendwas überrascht, sondern ich weiß, was auf mich zukommt.

00:16:10: Stressmanagement ist ganz wichtig.

00:16:12: Es verhindert die Eskalationen der Wasser.

00:16:14: Ich muss wissen, was ich unter Stress machen muss.

00:16:17: Wie muss ich mich verhalten?

00:16:18: und unter Stress.

00:16:20: Das heisst, Stressmanagement ist ungemeinnichtig.

00:16:23: Wir brauchen eine kognitive Stabilität.

00:16:26: Das hilft uns, dass Entscheidungen klar und logisch bleiben.

00:16:30: Und am Schluss natürlich brauchen wir Routine und mentale Anker – ich nenne es Mentale-Anker – die helfen schwierige Situationen ruhig zu bleiben.

00:16:37: Also das kann passieren.

00:16:38: was will?

00:16:38: Ich bleibe ruhig!

00:16:40: Ich lasse mich durch nichts von meiner Ruhe abbringen.

00:16:45: Wer diese Techniker wirklich beherrscht, der taucht nicht nur sicherer sondern auch länger entspannter und hat mehr Spaß einfach, weil er länger und sicherer taucht.

00:16:57: Was mich jetzt interessiert?

00:16:59: Du als Tauchpsychologe hast du dich selber auch schon mal in so einer Situation wiedergefunden, dass du unter Wasser warst und dann vielleicht einen flüchtigen Fehler gemacht hast?

00:17:11: oder bist du immer ganz klar beim Tauchen?

00:17:15: Ja also da muss ich zwei Sachen davor sagen.

00:17:20: lasse ich mich nie auf Risikern ein, die wo ich nicht... die wo außerhalb von meiner Kontrolle liegen.

00:17:27: Also ich würde nie in Tauchgang machen aufs Sechzig Meter und noch in eine Höhle reingehen oder so was oder engeres Wracken sehr tiefer Tiefe rein gehen oder sowas.

00:17:37: also Ich mache nur Tauchgänge, wo ich von vornherein weiß da muss ich mir mit Situationen konfrontiert, wo ich beherrsche.

00:17:46: Ich gehe nie in Situationen rein, wo von vornherein weiß das könnte gefährlich werden und das lasse ich lieber.

00:17:52: Da sitze ich lieber auf dem Boot und trink noch ein kühles Getränk oder sowas und lass es die anderen machen wenn sie's nun möchten.

00:17:58: aber das lasso ich mich nicht ein.

00:18:00: also ich habe natürlich schon Situationen gehabt.

00:18:02: ich tauch seit seit mehrere Jahrzehnte und dann hab' ich natürlich auch Situationen kap wo mal kritisch waren.

00:18:10: Ich erinnere mich über eine Korallenhöhle.

00:18:13: Wir sind da reingegangen im Roten Meer und ich weiß nicht warum, die sind alle mir gefolgt.

00:18:20: Die dachten, ich bin der Lieder oder so was?

00:18:21: Ich hab keine Ahnung gehabt!

00:18:23: Der Lieder war plötzlich weg, der ist außerhalb der Höhle blieben, der hat uns reinschickt und dann waren wir plötzlich alleine.

00:18:30: Und ich habe keine Ahnung gehabt wie wir da rauskommen.

00:18:33: Ja, ich wusste nicht wo der Ausgang war.

00:18:35: Da war ich einfach ruhig, da habe ich meine mentalen Techniken einsetzt.

00:18:38: Ich habe ruhig geatmet, ich habe die anderen von meiner Gruppe glauben lassen dass ich weiß... raus geht, dass die auch ruhig sind und ich wusste da sind sehr viele Boote.

00:18:46: Da waren sehr viele Touristen da.

00:18:48: Ich wusste früher, das später kommt eine andere Gruppe rein.

00:18:50: dann habe ich einfach geschaut wo die reinkommen dann haben wir den Ausgang gehabt und dann sind wir wieder rausgegangen.

00:18:55: also da muss man einfach cool und ruhig bleiben denn habe ich weniger verbraucht?

00:18:58: ich hab den anderen den Eindruck gegeben dass ich weiß, wo es rausgeht.

00:19:02: Aber klar, da war noch nicht der Fehler von unserem Tauchgeit, der uns eine Höhle reingeschickt hat und plötzlich war verschwunden.

00:19:13: Das geht natürlich nicht.

00:19:14: entweder Zeitstunstenhöhle weil du der Tauch-Geit bist.

00:19:18: Du schickst keine Leute rein.

00:19:19: Ich habe zwar viel Erfahrung aber die Höhles habe ich noch nie vorher besucht gehabt.

00:19:26: Aber man bleibt ruhig.

00:19:27: Ich habe meine mentale Technik eingesetzt, bin cool geblieben, hab langsam tief geatmet und hab einfach gewartet bis die nächste Gruppe kommt weil ich wusste das ist ein Tauchspot wo sehr viele Boote über uns waren.

00:19:41: Ich wusste, da kommt jetzt bald wieder nächste Gruppe.

00:19:44: Einfach warten bis der nächste reinkommt und dann weiß ich wo die reinkommen sind.

00:19:47: Da geht es wieder raus.

00:19:48: Also es gibt natürlich schon solche Situationen, wo es eigentlich nicht geben sollte.

00:19:53: Das war ein Fehler von Organisation.

00:19:55: Da hätte wirklich der Dive Guide uns sagen sollen, ich bleib draußen oder ich gehe mit rein und zeige euch wie rausgegangen ist.

00:20:02: Und der fahrt dort aus!

00:20:03: Das war unvorstellbar.

00:20:05: Ich weiß nicht was er sich dabei denkt.

00:20:07: hat Alleine draußen zu warten, muss man zu zweit mindestens zauken.

00:20:11: Da ist einfach draußen bleiben und da hat Watter bis mir rausgegangen.

00:20:14: Wahnsinn!

00:20:15: Da muss man einfach ruhig bleiben und das war schon ein Beispiel.

00:20:18: meine Ruhe behalten habe, einfach ganz cool weitertauchen.

00:20:21: Ich hab genau gewusst da kommt der nächste Gruppe für das.

00:20:24: später kommen wir daraus und so was.

00:20:26: und da darfst du dich einfach nicht ins Boxhorn jagen wenn man es so schön sagt.

00:20:31: aber man muss auch sagen die Höhle war nicht sehr tief das war vielleicht auf acht Meter auf zehn Meter oder sowas.

00:20:37: also mit der zwölf Liter Flasche hätten wir auch stundenlang da drinnen sitzen können.

00:20:42: also das wäre kein Problem.

00:20:44: Ich hätte es sowieso nicht gemacht, wenn die sehr tief gewesen wäre.

00:20:47: Und bei zehn Meter oder zwölf Meter habe ich gesagt, nee also... und bei so vielen Leuten sowas.

00:20:53: Aber wie gesagt, was halt bebrastet, wo wir drin waren, hab' ich da der Tauchgeil gesucht, wo ist nur der Tauchtgeil?

00:20:58: Der war weg!

00:20:59: Der ist einfach draußen bläden.

00:21:01: Mein Gott das passiert.

00:21:02: aber gerade da ist das Beispiel ganz wichtig Einfach ruhig zu sein.

00:21:07: Einfach cool weiterzutauchen, einfach die Ruhe bewahren, deine mentalen Stärken, deine mentalen Techniken einzusetzen und dann ging es auch ohne Probleme

00:21:16: vonstatten.".

00:21:17: Ja absolut!

00:21:20: Harald das war schon mal eine tolle, tolle erste Folge, eine sehr informative.

00:21:25: erstmal vielen Dank dass du heute mit dabei warst und wir haben natürlich noch was für euch und zwar Erstmal kommt der Harald nochmal zu uns in den Podcast und wir sprechen über das Thema Tiefenrausch.

00:21:37: Also freut euch auf jeden Fall auf die zweite Folge.

00:21:40: schaltet nächste Woche wieder ein!

00:21:42: Und falls ihr jetzt mehr vom Harald erfahren möchtet, haben wir natürlich auch was für euch und zwar wie immer sind alle Links von unseren Gästen hier in den Show Notes verlinkt.

00:21:51: dann seid ihr mit einem Klick direkt bei ihm könnt euch alles angucken Webseite usw.

00:21:56: und sofort oder ihn auch gerne einfach mal anschreiben und fragen.

00:22:01: Ja, ich sag mal Löcher in den Bauch fragen.

00:22:03: Und falls du diese Folge hier gerade auf YouTube Streams natürlich hier genau das gleiche.

00:22:08: alles ist in der Infobox markiert und du bist mit einem Klick direkt bei ihm?

00:22:13: Wenn ihr Fragen an ihn habt dann bitte hier doch einfach mal die Kommentarfunktion benutzen schreibt eure Kommentare reinschreibt eure Fragen ein und vielleicht bringen wir ihnen ja noch einmal zu uns in den Tauchtalk.

00:22:26: jetzt erstmal Danke Harald!

00:22:28: Ich freue mich auf unsere zweite Folge.

00:22:31: Vielen Dank an euch.

00:22:32: Es ist immer wichtig, Wissen und Informationen weiterzugeben damit wir ein fattes Taugen sichere machen.

00:22:38: das ist unser Hauptziel.

00:22:40: Vielen Danke an euch bis zum nächsten Mal.

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